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Der goldene Schlüssel ist ein Märchen (ATU 2260). Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 200 (KHM 200).

Herkunft Bearbeiten

Der goldene Schlüssel steht in Grimms Märchen ab dem zweiten Teil der Erstauflage von 1815 immer an letzter, ab der vorletzten Auflage von 1850 an 200. Stelle. Laut ihrer Anmerkung hatten die Brüder Grimm es aus Hessen (Wilhelm Grimms Notiz zufolge von Marie Hassenpflug). Sie erwähnen "noch ein ähnliches Märchen aus dem Deutschen Sprachbuch von Adolf Gutbier", darin finden Hühnchen und Hähnchen ein Schlüsselchen im Mist und ein Kästchen, in dem ein kurzes rotseidenes Pelzchen liegt.

Die Brüder Grimm bezogen das Vexiermärchen (Neckmärchen, das die Erwartungen des Hörers enttäuscht) wohl allegorisch auf den Märchenschatz, den es zu heben und zu entschlüsseln gilt. Der Fuchs und die Gänse hat ähnliche Funktion für den 1812 erschienenen ersten Teil.

Namentlich bekannte Illustratoren Bearbeiten

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